Vier Konzepte, vier Schwerpunkte: Kleine Feier und Hochzeitswochenende
Nicht die Gästezahl entscheidet darüber, ob sich eine Hochzeitshomepage lohnt. Gerade bei kleinen Feiern ist sie eine schöne Möglichkeit, Vorfreude zu teilen und Absprachen entspannt zu bündeln. Bei mehrtägigen Feiern wird sie dagegen schnell zur praktischen Reisebegleitung. Diese zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Inhalte gewichtet werden können.
Beispiel 3: Die Hochzeitshomepage für eine kleine Hochzeit
Bei einer intimen Hochzeit mit 15 bis 30 Gästen kennt ihr euch oft sehr gut. Trotzdem ist es angenehm, wenn alle dieselben Informationen an einem Ort finden. Das Konzept darf persönlicher sein: ein gemeinsames Lieblingsfoto, ein kurzer Text über eure Geschichte oder ein Hinweis, warum ihr genau an diesem Ort feiert. Wichtig ist, dass der persönliche Teil nicht die praktischen Angaben verdrängt.
Ein möglicher Aufbau lautet: „Willkommen“, „So feiern wir“, „Euer Weg zu uns“, „Gemeinsam essen“, „Rückmeldung“. Besonders hilfreich sind Hinweise, die bei einer kleinen Runde sonst einzeln besprochen würden: Ist die Feier barrierearm erreichbar? Gibt es draußen einen Kiesweg? Werden Kinder mitfeiern? Soll jemand beim Dessert eine Unverträglichkeit angeben? Mit einer gezielten RSVP-Abfrage bekommt ihr Antworten dort, wo ihr sie später auch wiederfindet.
Die Wirkung: Persönlich, nah und verbindlich. Eure Gäste spüren, dass sie bewusst eingeladen sind, und ihr müsst organisatorische Details nicht in mehreren Chatverläufen zusammensuchen.
Beispiel 4: Die Hochzeitshomepage für ein Wochenende mit Anreise
Wenn eure Gäste für die Hochzeit anreisen, vielleicht sogar zwei Nächte bleiben, wird die Homepage zum roten Faden des Wochenendes. Hier sollte die Startseite nicht nur den Hochzeitstag zeigen, sondern den gesamten Zeitraum einordnen: etwa ein lockeres Ankommen am Freitag, die Trauung und Feier am Samstag sowie ein Frühstück oder Spaziergang am Sonntag.
Plant die Seite wie einen kleinen Reiseplan. Unter „Wochenendprogramm“ stehen Uhrzeiten, Treffpunkte und der Hinweis, welche Programmpunkte freiwillig sind. Unter „Anreise“ gehören möglichst konkrete Optionen: Bahnhof oder Flughafen in der Nähe, Fahrzeiten, Parken, Sammeltransfers oder Taxi-Nummern. Unter „Übernachten“ helfen Empfehlungen in unterschiedlichen Preisklassen sowie eine kurze Einordnung, ob ein Auto vor Ort sinnvoll ist.